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Malven-Langhornbiene Bericht 2016

Liebe Freunde der Malven-Langhornbiene,

die Flugsaison begann am 1. Juli (erste erfolgreiche Zählung) und endete um den 12. August. Ohne der Auswertung durch Manuela Härtel vorzugreifen, war sie ebenso erfolgreich wie die der vorangegangenen Jahre. Besonders viele Bienen flogen an der Zufahrt zur ehemaligen Radarstation, jetzt Gelände der Rüstungsfirma MDBA Schrobenhausen. Neue beflogene Malven gab es rechts und links an den seitlichen Abzweigungen beim Anwesen des Landwirts Herbert Meier (Hirschgehege) und auf dem von der Unteren Naturschutzbehörde angelegten Wildpflanzenacker südlich des MDB-Geländes.

Trotz meiner hartnäckigen Bemühungen bekamen wir keinen Zugang zum MDBA-Grundstück (die mündliche Zusage eines Rückrufs des zuständigen Mitarbeiters wurde nicht realisiert). Auch die Hilfe der UNB war in dieser Sache erfolglos.

Interessant ist folgende Beobachtung. Früher war die Wiese auf dem Windsberg unser Beobachtungsschwerpunkt. Seit dem Maisanbau im Jahr 2015 und heuer gibt es dort nur noch sehr wenige Malven und kaum mehr Malvenlanghornbienen.

Meine Kontakte zu den Vorkommen am Griesheimer Sand (Südhessen) und am Kaiserstuhl wurden intensiviert. Die Flugtätigkeit dort begann fast zur gleichen Zeit.  Auf Berichte über deren Ende warte ich noch. Meine Bemühungen, etwas über den Standort am Kyffhäuser zu erfahren, hatten noch keinen Erfolg.

Bienenfreundliche Grüße
Peter Bernhart