Baumschutz-Studie
Studie zum Baumerhalt präsentiert Ergebnisse
Hitzeinseln sind nicht auf Ballungsräume beschränkt. Kühlende Baumkronen fehlen oft auch in kleineren Kommunen. Um herauszufinden, wie andere Städte und Gemeinden ihre „grünen Klimageräte“ jenseits pauschaler Fällungsverbote erhalten, befragte Dr. Annette Hartmann (Baumkontrolleurin FLL, Fachautorin) im Auftrag der Kreisgruppe Pfaffenhofen des Bund Naturschutz und der Lokalen Aktionsgruppe LAG e.V. 15 deutsche Kommunen: Aus Berlin den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Düsseldorf, Erfurt, Erlangen, Esslingen, Freising, Geesthacht, Germering, Hamburg, Kassel, Köln, Nürnberg, Schillingsfürst und zwei anonymisierte Kommunen.
Es ergaben sich fünf Bereiche, wie und wann Bäume erhalten werden können: Planung, Schutz der Baumscheibe, Schutz von Bäumen auf Baustellen, Pflege einschließlich Standortoptimierung und die Kooperation mit Externen.
Die Kommunen unseres Landkreises können Zeit und Geld sparen, indem sie auf das kollegial bereitgestellte Praxiswissen der Vorbilder beim Baumerhalt zurückgreifen.
In die Unterlagen eingeflossen ist die Auswahl der Maßnahmen durch das lokale Publikum (Kurzinfo 2), die im Nachgang der Präsentationsveranstaltung am 28.10.2025 in Pfaffenhofen a.d.Ilm ermittelt wurden. Außerdem werden Links veröffentlicht, die unmittelbaren Nutzen bieten wie z.B. Baumschutzflyer für ausländische Baustellenarbeiter oder eine Quelle für kostenlose Satellitenbilder von der eigenen Kommune, sogenannte „Klimakarten“.
Die teilnehmenden Kommunen wollten wissen, wo sie im Vergleich zu den anderen Vorbildern stehen. Dies wurde für jeden der fünf Bereiche des Baumerhalts ermittelt und ist an den Tabellen abzulesen. Die durchgehend grün markierten „Kapitelsieger“ nutzten besonders viele Stellschrauben in einem bestimmten Bereich. Ansätze, die aus dem „Mainstream“ der Vorbilder hervorragten, sind in den Tabellen einzeln grün hervorgehoben und werden im Text thematisiert. Eine Maßnahme wurde nur dann eingetragen, wenn sie „immer – oft – standardmäßig“ eingesetzt wird; bei einer Verwendung „das haben wir auch schonmal gemacht“ erfolgte kein Eintrag in die Tabelle.
Durch Vor-Ort-Besuche kann von nahezu allen Maßnahmen, die abbildbar sind, tatsächlich eine beispielhafte praktische Umsetzung im Foto gezeigt werden. Sie sind neben Hintergründen, Details und weiterführende Informationen im reich bebilderten Forschungsbericht enthalten.
- „Kurzinfo 1_Wozu Bäume im Ort?“ (1 Seite A4 quer)
- „Kurzinfo 2_Wie grüne Infrastruktur erhalten?“ (1 Seite A4 quer)
- „Überblick_99 Wege des Baumerhalts“ (2 Seiten A4 quer)
- „Tabellen_Kommunen und ihre Wege zum Baumerhalt“ (5 Seiten A4 quer)
- „Baumstudie Bericht 103 Seiten einseitiger Druck“ (A4 hoch, 1 Seite pro Blatt) (Einzelne zweiseitig ausgedruckte Exemplare bei der Autorin erhältlich).
Dr. Annette Hartmann hat ein offenes Ohr für Fragen, Feedback und Anregungen. ah@baumstark.eu oder Tel. 08452 – 32 15 875.













