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Betreuer Ortsgruppe Pfaffenhofen 1.Vorsitzende Christine Janicher-Buska und Helfer

Chronik Storchenhorst Pfaffenhofen

Im Sommer 2011 wurde eine „Storchentafel“ mit Erklärungen über den Weißstorch am Kamin angebracht.

Der Storchenhorst in Pfaffenhofen auf dem stillgelegten Heizkamin des Schyren-Gymnasiums wurde von der Ortsgruppe Pfaffenhofen im Sommer 2002 injiziert. Obwohl einige Fachleute von diesem Standort nicht begeistert waren. Da es einem Storchenpaar nicht gelungen ist, auf dem stillgelegten Stocker-Fabrikkamin einen Horst zu errichten, nahm die Ortsgruppe Uli Radons und Christine Janicher-Buska mit dem Fabrikbesitzer Johann Stocker Kontakt auf. Es stellte sich aber heraus, dass der Bestand dieses Fabrikkamines nicht gesichert war. Er war baufällig, es war nicht sicher wie es mit der Fabrik weitergehen würde und um den Kamin herum war ein Großparkplatz. Heinrich Fischer, ein Storchenfreund, und Hausmeister am Schyren-Gymnasium brachte dann den stillgelegten Heizkamin dort ins Gespräch. Von der Schulleitung Hans Gessler und dem Landrat Rudi Engelhard gab es Grünes Licht. Die Ortsgruppe bestellte bei der Schreinerei Huber in Pörnbach ein Grundgerüst und die Freiwillige Feuerwehr Pfaffenhofen half bei der Installation. Junge BNler bestückten das Grundgerüst mit Haselnusszweigen. Dann hofften alle, dass die Störche den "Ersatzhorst" annehmen würden. Er wird von Frau Schmid aus der Rot-Kreuz-Straße, von Familie Ebensberger aus der erhöhten Fällhofstraße und natürlich vom Ehepaar Fischer und vielen BürgerInnen aus Pfaffenhofen beobachtet und die Neuigkeiten blitzschnell an die Ortsgruppe Pfaffenhofen weitergegeben.

  • Bereits 2003 wurde der Horst bezogen, es wurde aber nicht gebrütet.
  • 2004 eine erneute Besetzung des Horstes, aber die beiden Storchenküken verhungerten, was eine Untersuchung im Ornithologischen Institut in Oberschleißheim ergab.
  • Im Frühling 2005 wurden die angrenzenden Landwirte im Gerolsbach- und Ilmtal zu einem Treffen eingeladen. Es gab Unterstützung in Form von Streifenmahd, was die Futtersuche erleichterte. Der Horst wurde leider in diesem Jahr nur von einem einzelnen Storch besetzt.
  • Im Jahre 2006 wurde der Horst wieder besetzt, es gab zwei Küken. Eines wurde bereits sehr früh aus dem Nest geworfen und das zweite wurde daher umso besser von den Altstörchen versorgt, es verendete aber trotzdem wegen der großen Hitze in diesem Sommer. Prof. Leppelsack vom LBV plädierte wieder dafür, den Horst zu entfernen (PK 28.07.2006 ).
  • Im Jahr 2007 wurde der Horst erst sehr spät besetzt und es kam zu keinem Bruterfolg. Wir waren alle entmutigt, aber der Storchenexperte Anton Burnhauser von der Regierung von Schwaben sah sich den Standort an und war der Meinung, der Horst steht richtig.
  • Im Jahr 2008 waren vier Küken im Nest. Eines wurde sehr früh aus dem Nest geworfen. Drei Jungstörche folgen aus! Es war ein großer Erfolg und endlich die Gewissheit, der Standort des Horstes ist akzeptabel und unser Einsatz und unsere Arbeit haben sich gelohnt!
  • Im Jahr 2009 waren zwei Küken im Horst, es flog aber nur ein Jungstorch aus. Der Verbleib des zweiten Kükens konnte nicht nachvollzogen werden.
  • Im Jahr 2010 waren vier Küken im Horst, durch einen sehr schlechten Sommer mit vielen Unwettern kamen alle um. Auch die Nachbar-Horste in Pörnbach, Schrobenhausen, Hörzhausen und Geisenfeld verloren alle Jungvögel. Lediglich in Pöttmes kamen die Jungen durch.
  • Im Jahr 2011 waren drei Küken im Horst, eines wurde sehr früh aus dem Nest geworfen und zwei sind ausgeflogen. In diesem Jahr wurde auch die erste Beringung zusammen mit dem LBV-Beringer Horst Sallinger vorgenommen um den Verbleib nachvollziehen zu können.
  • Im Jahr 2013 wurde die erste BN-Horstkamera als Geschenk der beteiligten Büros beim Umbau des Schyrengymnasiums am Storchenhorst installiert. Diese wurde aber vom LBV in Eigenregie im Jahre 2015 durch eine andere Horstkamera ersetzt. Die bisherige Kamera wurde lt. LBV an der Schule anderweitig eingesetzt?
  • In den Jahren 2012-2016 und hoffentlich auch weiterhin, war der Horst durchgehend besetzt und es wurden Bruterfolge erbracht, allerdings kamen die Jungen aufgrund von Witterungseinflüssen immer wieder ums Leben.
  • Da im Jahre 2016 die Jungvögel aufgrund von Witterungseinflüssen wieder ums Leben kamen, konnte keiner besendert werden. Vielleicht klappt es 2017 mit dem Sender des verunglückten, besenderten Jungvogels aus Pörnbach, den der LBV wieder zurück erhalten hat.
  • So wie wir es uns schon lange gewünscht haben, gibt es zwischenzeitlich an der Schule einen AK „Storch“ der von den Biologielehrerinnen Birgitt Dimmelmeier und Dr. Elke Leppelsack betreut wird. Hier finden sich SchülerInnen zusammen, die den Strochenhorst auf ihrem Schulhof und auch seinen stadtnahen Lebensbereich genau beobachten.

Christine Janicher-Buska